Aus dem Jahre 2012

 

Hygieneschulung der Akademie ländlicher Raum in Malsch:

 

Unter dem Motto „Feste feiern aber sicher“, besuchten am Mittwoch, den 07.03.2012 zwei Mitglieder der Kirschdestorre das Seminar im Bürgerhaus in Malsch. 298 Teilnehmer zählte die Veranstaltung. Ein Bewies dafür, wie wichtig es den Vereinen ist, für hygienische Verhältnis während ihren Festlichkeiten zu sorgen. Pünktlich um 14.°° Uhr begann das Programm. Insgesamt 4 Referenten gaben bis 17.30 Uhr, nur unterbrochen durch eine kurze Kaffeepause, Auskunft zum Thema. Hier war für uns besonders der Vortrag von Frau Dr. Gundi Schickle-Reim zum Thema: „Das Infektionsgesetz: Was ist bei Vereins- und Straßenfesten zu beachten?“ sehr interessant und aufschlussreich. Auch Herr Dr. Hans Layer vom Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Sigmaringen konnte Fachwissen vermitteln. Wir haben wieder einiges gelernt und werden dies an unsere Mitglieder weitergeben. Danke an beide Teilnehmer für ihr entgegengebrachtes Engagement.

 

Fasentdienstag Umzug in Rauental:

Unser letzter Umzug führte uns am Fasentdienstag, den 21.02.2012 nach Rauental zu den Spargelhexen. Mit insgesamt 24 Hästräger waren wir vertreten und gaben ein letztes Mal unser Bestes für die Zuschauer. Recht schnell war der Umzug vorbei und wir genossen noch etwas den Sonnenschein vor der Halle. Um 17.30 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen traditionellen Abschluss in der Nähstube. Jeder brachte eine Kleinigkeit von zu Hause zum Vespern mit und so war auch dieses Buffet wieder reichlich gedeckt. Danke an alle Spender. Müde aber glücklich machten sich die Letzten gegen 21.°° Uhr auf den Heimweg.

 

Rosenmontagsumzug in Bischweier:

Bereits zum 27. Mal fand unser Rosenmontagsumzug mit nahezu 70 Gruppen und Zünften mit ca. 1600 Fastnachtern und ein x-faches an Zuschauer statt. Pünktlich um 14.11 Uhr setzte sich der Narrenzug in Bewegung, bei einigen Graden über Null und herrlichstem Sonnenschein. Zuvor fanden sich die Zunftmeister zum Empfang um 12.°° Uhr ins Rathaus ein. Oberzunftmeister Uwe bedankte sich bei allen Teilnehmern und hoffte auf einen friedvollen, närrischen Umzug, der dann auch so stattfand. Das wir auf einen schönen Umzug zurückschauen können, ist der Verdienst aller mitarbeitenden Beteiligten. Hier allen voran die Gemeinde mit Bürgermeister Wein, ohne deren Unterstützung so ein Event nicht möglich wäre und die eine Vorbildfunktion in Verantwortung für die Ereignisse in unserer Heimatgemeinde zeigen. Das ist weiß Gott nicht selbstverständlich und Bedarf der besonderen Anerkennung und des Dankes.

 

Weiterhin bedanken wir uns aufs herzlichste bei: 

 

  • Herrn Bürgermeister Robert Wein, den Mitarbeitern der Gemeinde und des Bauhofs.
  • Dem Club 68 für die immer besser werdende Zusammenarbeit
  • Der Polizei des Polizeipostens Kuppenheim
  • Den Jugendschutzteams ´HALT`
  • Der Feuerwehr Bischweier und dem DRK für ihren Einsatz
  • Rene für die Starthilfe am Viano
  • Den Anwohnern entlang der Umzugsstrecke für ihr entgegen gebrachtes Verständnis
  • Der Volksbank und der Sparkasse Bischweier für ihre gr0ßzügige Spenden
  • Wir danken ganz besonders allen Kirschdestorren, ob Groß oder Klein, die so tatkräftig wieder mitgeholfen haben, beim Ordnerdienst, im Stand, am Zunftmeisterempfang oder beim Mitlaufen am Umzug, damit der 27. Rosenmontagsumzug ewig in guter Erinnerung bleibt.
  • Ein extra Dankeschön an das Geburtstagskind Anja, die uns am Abend mit einem großen Buffet verwöhnte und an Patrick für die gewohnt guten Merquez.

Leider haben wir auch einen Verlust zu melden: Es wurden unsere Hinweisschilder für die Busparkplätze entwendet. Wir bitten um ehrliche Rückgabe, der Täter wurde dabei beobachtet. Sollte dies nicht erfolgen, so müssen wir leider Anzeige erstatten.

 

Fasentsonntag in Laufenburg:

Am Fasentsonntag, den 19.02.0212 hatte uns die Altfischerzunft aus Laufenburg zu ihrem Umzug eingeladen. Wir waren zu Recht stolz über diese Einladung, da die Altfischerzunft eine sehr alteingesessene Zunft ist. Sie wurde bereits im 14. Jahrhundert gegründet. Pünktlich um 9.15 Uhr machten wir uns mit 36 Hästrägern auf den langen Weg. Es war für zahlreich Proviant gesorgt. Ein herzliches Dankeschön von dieser Stelle aus an alle Spender !!! Der Umzug führte vom deutschen Stadtteil Laufenburgs über die Rheinbrücke in den Schweizer Stadtteil. Es war wie erwartet ein unbeschreibliches Erlebnis. Um diesem Gefühl und Erlebnis Ausdruck zu verleihen, bat Oberzunftmeister Uwe jedes Mitglied einem Satz über den schönen Tag in Laufenburg aufzuschreiben.

 

Hier das Ergebnis:

 

-       Der Umzug durch die Altstadt war der absolute Wahnsinn. S.B.

-       Steakweck essen in der Schweiz war verboten, aber trotzdem war`s

        ein super Tag ! N.D.

-       Guter Umzug, aber Döner schlecht. L.M. + C.K.

-       Was sind Kudeln ? K.R.

-       Der Crepe war sehr lecker und ein langer Umzug mit viel Konfetti. L.W.

-       Alles war toll. T.W.

-       War voll spitze, nur das lange Warten hat genervt. L.D.

-       Umzug ist super gut gewesen, Wurst zu teuer. R.M.

-       Länderübergreifend schön. S.R.

-       Tolle Guggemusik + Gutsele schmeißen. K.R. + S.R.

-       Denk Dir selber was aus. D.K.

-       Schee war´s, glacht ham ma. L.K.

-       Scheener Umzug und scheenes Wedder. O.G.

-       Deutsch-schweizer Fasnetumzug einfach super ! E.G.

-       Auf abwegen waren wir unterwegs. B.K.

-       Luschdig wars un farbig sinn se worre. J.O.

-       Klasse leider ohne Steak, danke an Uwe für das günstige Bier in der

        Schweiz. R.M.

-       Länderübergreifend aktiv. A.W.

-       War einfach schön durch die geile Altstadt zu gehen. Stimmung war super,

        wir sind einfach ein geiler Haufen. G.M.

-       War nicht so oft dabei, aber haute war ein super schöner Tag. S.R.

-       Supergeile Guggemusik, 2 hinner uns. C.W.

-       S`Bimberle gebe man et her . M.S.

-       Frikadelle, Hörnchen und noch mehr, gabs im Bus, wie schön. S.S.

-       Wäre schön, wenn wir nächstes Jahr auch wieder da wären. F.W.

-       Bunte Wimpel, enge Gassen, wehe wenn sie losgelassen. N.W.

 

Umzug in Schöllbronn:

Am Fasentsamstag, den 18.02.2012 folgten wir einer Einladung der Narrenzunft Schöllbronn zum Umzug. Mit insgesamt 21 Hästrägern waren wir doch etwas geschrumpft, aber leider hatten sämtliche Viren voll zugeschlagen. Wir gaben trotzdem unser Bestes und konnten mit dem Karbatschenschnellen und dem Verteilen von Süßigkeiten die Zuschauer begeistern. Auch unser Knorpel trieb sein Unwesen und konnte nur von zwei starken Kirschdestorren im Zaum gehalten werden. Nach dem Umzug blieben wir noch etwas in Schöllbronn, doch alsbald knurrte der Magen und wir fanden einen schönen Abschluss in einer Muggensturmer Pizzeria.

 

Schwarzwaldparty in Griesbach:

Unser letzter Brauchtumsabend am Freitag, den 17.02.2012 führte uns in den Schwarzwald nach Bad Griesbach. Der Abend begann mit dem Zunftmeisterempfang und den Black Forrest Games. Hier konnte Nagelkönig Uwe mit Alex von den Niederbühler Feuerteufeln den zweiten Platz ergattern. Wir wurden mit einer Flasche Sekt belohnt. Danach folgten wieder einige sehr schöne Showtänze und auch die Guggemusiker gaben ihr Bestes. Nachdem wir uns nur schweren Herzens von Bad Griesbach trennen konnten und auch alle eingesammelt waren, machten wir uns wieder auf den Heimweg.

 

Rathaussturm in Bischweier:

Schon war er wieder da, der schmutzige Donnerstag. Und pünktlich wie jedes Jahr begann er für uns um 10.30 Uhr im Kindergarten. Einige ganz Kleinen waren sehr erschrocken und konnten nur mit einem Guzzle besänftigt werden, doch die Größeren, die uns schon kannten, begrüßten uns mit einem kräftigem Narri und Narro. Auch hier stellten wir kurz unsere Maske und das Häs vor. Danach tanzten wir den Piratentanz und das Fliegerlied. Schnell schlupften die Kinder in ihre Schuhe und auf ging es zum Rathaus. Dort warteten die Schulkinder, die Brettweghexen, der Club 68, Oberzunftmeister Uwe und ganz viele Mamas, Papas, Opas und Omas auf uns, nicht zu vergessen Bürgermeister Robert Wein. Gemeinsam stürmten wir das Rathaus und nach einer kurzen Standpauke von Oberkirschdestorre Uwe ergatterten wir den Rathausschlüssel. Die Brettweghexen machten einige Dschungel Prüfungen mit Oberbürgermeister Wein, der diese mit Bravour absolvierte. Danach stellte der Club 68 den Narrenbaum und pünktlich dazu begann die Sonne zu scheinen. Nach getaner Arbeit wurden wir vom Rathaus mit Sekt, Bier, Glühwein, Cola, Fanta und Wurst verwöhnt. Vielen Dank hierfür und vor allem an alle Rathausmitarbeiter, samt Sanitätsdienst des DRK für ihren Einsatz !!

 

Altennachmittag im Oskar-Scherrer-Haus:

Am Mittwoch, den 15.02.2012 besuchten wir die Senioren und Seniorinnen im Oskar-Scherrer-Haus in Gaggenau. Mit insgesamt 27 Hästrägern waren wir vor Ort. Zuerst stellte Oberzunftmeister Uwe das Häs und die Maske vor. Auch unsere Einzelfigur der Knorpel wurde ausführlich erklärt. Danach zeigten wir unseren Showtanz zu einem Udo-Jürgens-Medley. Hierbei wurden fleißig kleine Kuchen mit Sahne verteilt. Außerdem hatte eine junge Blonde ihren Auftritt und auch Stilikone Mathilda ließ es sich nicht nehmen zu erscheinen. Anschließend sangen wir gemeinsam mit den Bewohnern das Bischwirmer und das Badner Lied. Danach wurden wir mit Berliner + Brezeln, sowie allerhand zum Trinken verwöhnt. Vielen Dank allen Teilnehmern und allen Spendern. Wir konnten wieder viele zum Lachen bringen und das ist auch im hohen Alter noch immer die beste Medizin.

 

Umzug in Ittersbach :

Am Sonntag, den 12.02.2012 hatte die Narrenzunft Ittersbach zum Umzug geladen. Nach einer kleinen Schwarzwaldrundfahrt kamen wir gegen 12.30 Uhr dort an und stärkten uns für das kommende Geschehen in der Halle. Der Umzug begann pünktlich um 14.°° Uhr. Endlich hatten wir mit der Startnummer 13 einen vorderen Platz ergattert. Mit insgesamt 36 Hästrägern waren wir sehr zahlreich vertreten und auch der Umzug war sehr gut besucht. Bei eisigem Wetter mit Sonnenschein und Minustemperaturen, die zu mindestens am Mittag von einem frühmorgendlichem zweistelligem Bereich in den einstelligen rutschten, versuchten wir so gut es ging die Zuschauer mit allerhand Schabernack zu erwärmen. Auch die Schneller zeigten ihre Kunst und unser Narrensamen verteilte fleißig Gutsle. Um 15.°° Uhr war das Umzugsgeschehen für uns vorbei. Eine Weile schauten wir den anderen Gruppen noch zu, doch dann machten wir uns wieder auf den Heimweg ins Warme !!

 

Narrenbaumstellen + Umzug in Gernsbach :

Am Samstag, den 11.02.2012 führte uns der Weg nach Gernsbach zu den Waldschäddern. Sie hatten bereits zum 16.Narrenbaumstellen mit anschließendem Umzug eingeladen. Pünktlich um 14.°° Uhr wurde der Narrenbaum allein durch die Muskelkraft der Waldschädder auf dem Marktplatz in der Altstadt in die Höhe gewuchtet. Danach hatten die Zunftmeister ihr Stelldichein und um 15.11 Uhr startete der Narrenzug. Leider war mit der Startnummer 63 wieder einer der hinteren Plätze für uns vorgesehen, doch wir vertrieben uns die Wartezeit mit dem Anschauen des Umzuges.

 

Mit insgesamt 24 Hästrägern zeigte sich ein kleiner Schwund auf Grund erster Erkältungserscheinungen, bedingt aber auch durch die eisigen Temperaturen. Wir gaben uns alle Mühe, dass es zu mindestens den Zuschauern warm wurde. Robert koordinierte hervorragend das Schnellen der Karbatschen und Ralf und Klaus hielten so gut es ging unseren wilden Gesellen den Knorpel in Schach. Für weniger Mutige und all die kleinen Zuschauer gab es wieder jede Menge Süßigkeiten. Vor der Ansagetribüne zeigten unsere Schneller einen Zweitakter, der mit tosendem Applaus belohnt wurde. Am Stadtbuckel endete der Umzug und nach einem kleinen Umtrunk zog es uns in wärmere Gefilde. Gegen 20.°° Uhr machten sich die letzten auf den Heimweg. Es war wie gewohnt ein sehr schöner Tag in Gernsbach im Kreis vieler Freunde und Bekannter. Die Zuschauer machten gerne mit und wir kommen sicherlich wieder zum Umzug.

 

Brauchtumsabend in Memprechtshofen:

Am Freitag, den 10.02.2012 folgten wir einer Einladung der Muckezeffner Sackgsichter nach Memprechtshofen zum Brauchtumsabend. Mit einer um 100% gesteigerten Teilnahme, gegenüber dem Besuch im letzten Jahr, kamen wir gegen 20.°° Uhr in Memprechtshofen an. Dort startete der Abend mit einem Zunftmeisterempfang. Das eigentliche Programm begann erst um 21.°° Uhr und hatte etliche Guggemusiken vorzuweisen. Leider war die Akustik in der Halle nicht so besonders. Auch das Mitsingen der Zunftmeisterin half dabei nichts. Gegen Mitternacht machten wir uns wieder auf den Heimweg.

 

Närrisches Wochenende in Ottenau:

Am vergangenen Wochenende feierten die Kuppelsteiner Hexen aus Ottenau ihr    22-jähriges Jubiläum. Sie starteten am Samstag, den 04.02.2012 mit einem Brauchtumsabend. Etliche Guggemusiker zeigten ihr Können. Hier allen voran die Dannazäpfler Schielberg. Sie beeindruckten mit nahezu 40 Musikern und brachten die Halle zum Beben. Mit insgesamt 22 Kirschdestorren waren wir vor Ort und so mancher Jungstorre verbrachte seinen ersten Brauchtumsabend in Begleitung der Eltern. Insgesamt hatten die Kuppelsteiner Hexen alles hervorragend organisiert, angefangen von alkoholfreien Cocktails bis zur Raucherbar. Gegen 2.°° Uhr machten sich die Letzten auf den Heimweg.

 

Nach kurzer Nacht brachen wir auf zum Umzug nach Ottenau. Hier starten wir bei eiskaltem Wetter und Sonnenschein mit der Startnummer 64. Erstaunlich viele Zuschauer ließen sich das Spektakel nicht entgehen und so wurde es ein recht kurzweiliger Umzug. Etliche Bekannte wurden am Wegesrand begrüßt und mit Guzzle beschenkt. Um 14.30 Uhr war der Umzug für uns schon wieder beendet. Wir stärkten uns mit diversen Suppen, Knoblauchbrot, Pommes und Wurst, sowie Glühwein im Narrendorf. Bald zog es uns jedoch aufgrund der Temperaturen nach Hause.

 

55 Jahre Schergässler Reichenbach:

Am Sonntag, den 29.01.2012 durften wir wieder mit dem Bus fahren. Wir folgten einer Einladung der Schergässler Reichenbach bei Lahr zu einem ganz besonderem Jubiläum: sie feierten ihren 55. Geburtstag. Schon öfters hatten wir die Schergässler besucht und immer waren uns der Umzug und die ganze Organisation in sehr guter Erinnerung geblieben. So war es auch diesmal. Gegen 12.30 Uhr kamen wir in Reichenbach an und so blieb noch genug Zeit ums sich vor dem Umzug an den zahlreichen Ständen entlang der Straße zu stärken. Allerdings war es nun doch noch richtig Winter geworden und es schneite . Pünktlich um 13.30 Uhr fiel der Startschuss. Wir starteten mit der Nummer 59. Allen voran wieder unsere Kinder, danach die erwachsenen Hästräger mit Maske und die Karbatschenschneller. Krankheitsbedingt hatten wir die ersten Ausfälle zu beklagen, aber wir konnten immerhin noch mit 26 Hästräger antreten. Der Narrensamen hatte Spaß am Guzzle verteilen und unsere Einzelfigur der Knorpel erschreckte so manch junge unaufmerksame Zuschauerin. Auch die Schneller zeigten ihr Können und wurden bestaunt. Schnell ging der Umzug vorüber und wir genossen wieder das Essen- und Getränkeangebot. Um 17.30 Uhr machten wir uns auf den Heimweg.

 

Nachtumzug der Fürig Barthel in Hörden:

Am Samstag, den 28.01.2012 fuhren wir nach Hörden zum Nachtumzug der Fürig Barthel. Etliche Zünfte der Murgtalgemeinden, in Rastatt und aus der Rheinebene waren der Einladung gefolgt. Pünktlich um 18.49 startet der Nachtumzug und wir hatten mit der Startnummer 49 einen Platz in der Mitte bekommen. Zügig konnten wir alsbald loslaufen. Etliche Zuschauer säumten den Weg und wir konnten wieder viele zu Lachen bringen. Der Zug endete am Narrenmarkt, wo wir dann gegen das Durchfieren gerne einen Glühwein tranken. Um 21.°° Uhr hatten die Fürig Barthel zum Zunftmeisterempfang geladen. Danach feierten wir noch ein bisschen mit den vielen Bekannten Narren, aufgrund der kalten Wetterlage zog es uns aber bald nach Hause.

 

Bändel aufhängen am Samstagmorgen:

Leicht müde und etwas verschlafen trafen wir uns am Samstagmorgen um 9.°° Uhr zum Bändel aufhängen in der Bischwirmer City. Natürlich soll auch in unserem Dorf ersichtlich sein, daß hier die Narren herrschen und so begann wir mit dem Dekorieren bei leichtem Nieselwetter und 3 °C. Danke hier an alle Helfer und ein besonderes Dankeschön an alle Essens-, bzw. Kaffee- und Getränkespender.

 

Brauchtumsabend in Kappelrodeck:

Am Freitag, den 27.01.2012 hatten die Kappler Rebgaise zu ihrem traditionellen Brauchtumsabend in der Achertalhalle Kappelrodeck eingeladen. Pünktlich um 19.°° Uhr starteten wir mit dem Bus ab Kindergarten Bischweier. Eine kleine Zahl erlesener Hästräger füllte die Busreihen, oder lag es vielmehr an ersten Ermüdungs- bzw.Grippeerscheinungen, dass nur 11 Mitglieder teilnahmen. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch und so feierten wir mit etlichen Guggemusiken und Narrenzünfte in Kappelrodeck. Schnell war der Abend vorüber und eine halbe Stunde nach Mitternacht machten wir uns wieder auf den Heimweg.

 

Zeltfestival in Gottenheim:

Am Samstag, den 21.01.2012 führte uns unser Weg nach Gottenheim bei Freiburg. Dort hatte die Narrenzunft Krutstorze zum Auftakt ihres närrischen Jubiläumswochenendes ( 60-jähriges Bestehen ) zu einem Nachtumzug mit anschließender Party im Zirkuszelt eingeladen. Wir starteten bereits um 16.°° Uhr ab Kindergarten Bischweier mit unserem bewährtem Busunternehmen Fernweh Busreisen. Nachdem alle Hästräger eingesammelt waren, erreichten wir Gottenheim gegen 18.°° Uhr. Noch hielt das Wetter und wir bestaunten die Örtlichkeiten. Die Krutstorze hatten ein rießiges Zirkuszelt aufgestellt und vornedran noch zwei weitere sehr große Bierzelte. Mit der Startnummer 64 von 76 teilnehmenden Gruppen hatten wir einen der hinteren Startplätze bekommen, doch Gott sei Dank, mußten wir nicht lange warten und der Zug setzte sich in Bewegung. Wir waren mit insgesamt 27 erwachsenen Hästräger doch eine ganz beachtliche Zahl. Auch unsere „Jungnarren“ Jasmin, Laura und Daniel, die das erste Mal einen Nachtumzug mit Maske liefen, meisterten dies vorzüglich. Ganz im Gegensatz zu manch altem Hasen, der erhebliche Schwierigkeiten mit seiner Maske hatten und wo sich sogar das Polster von selber auflöste. Wir konnten etliche Zuschauer mit List und Tücke zum Lachen bringen und kaum hatten wir uns richtig warm gelaufen, war auch schon der Umzug vorbei, oder lag das an der Guggemusik vor uns und der Schalmeienkapelle hinter uns? Nach dem Umzug, der bei trockenem aber windigem Wetter von statten ging, zog es uns in das Zirkuszelt. Hier steppte der Bär und wir tanzten zu Guggemusik und DJ bis uns schwindelig wurde. Gegen 0.30 Uhr mußten wir uns schweren Herzens wieder auf den Heimweg begeben. Müde aber glücklich und mit so manchem närrischem Lied im Ohr kamen wir gegen 2.45 Uhr in Bischweier an. Nun aber schnell ins Bett, denn die Nacht war kurz !!

 

Umzug in Urloffen :

Am Sonntag, den 22.01.2012 folgten wir einer Einladung der Narrenzunft Urloffen zum Umzug. Der Bus war mit nahezu 40 Hästrägern fast voll besetzt und so starten wir um 11.°° Uhr pünktlich ab Bischweier. Um 12.30 Uhr kamen wir in Urloffen an. Die Narrenzunft hatte zum Agrarisch-handwerklichen-Narrentreffen eingeladen und so konnten wir uns in all die Obst-und Gemüsesorten, verbunden mit entsprechendem Handwerk, wunderbar einreihen. Am Aufstellungsort zeigte sich die Gastfreundlichkeit der Urloffener und wir wurden mit allem was das Herz begehrt bewirtschaftet, selbstverständlich kostenlos. Ein herzliches Dankeschön von dieser Stelle aus. Pünktlich um 14.01 Uhr startete der Umzug und wir waren mit der Startnummer 47 im mittleren Teilnehmerfeld anzutreffen. Mit insgesamt 14 Kinder voraus, die ständig von Gundi gezählt wurden, damit auch keins verloren ging, konnten wir uns gegen 15.°°Uhr in Bewegung setzen. Auch hier hatten wir wieder eine Guggemusik vor uns. Unsere Karbatschenschneller zeigten erneut ihr Können. Hier ein ganz dickes Lob an Fredi, der nach bestandener Karbatschenprüfung das erste Mal an einem Umzug schnellte. Fredi das Training hat sich gelohnt !! Während des Umzuges wurden wir zweimal vorgestellt und das fehlerfrei, was nicht immer so der Fall ist. Im ganzem muß man sagen, war die Großveranstaltung super organisiert und nachdem auch Petrus seine Pforten geschlossen ließ, war das ein rundum schöner Tag in Urloffen. Nach dem Umzug stärkten wir uns an den zahlreichen Ständen entlang der Straßen und um 17.30 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg.

 

Närrischer Samstag am 14.01.2012:

Bei schönstem Winterwetter mit Temperaturen knapp über 0°C veranstalteten die Froschbacher Moorteufel aus Bruchhausen ihren Umzug. Insgesamt 28 Kirschdestorre und 2 Fans waren der Einladung gefolgt. Mit der Startnummer 23 hatten wir einen der vorderen Plätze ergattert und so konnten wir fast pünktlich am Umzugsgeschehen teilnehmen. Sogar Oma Wilma hatte sich mit ihren Wäggele in die vorderen Reihen der Kinderwagenfraktion eingereiht und alle waren glücklich endlich einen Umzug bei herrlichstem Wetter zu erleben. Die Zuschauer waren guter Dinge und zu allerhand Schabernack bereit. Auch unser Geburtstagskind Laura war mit von der Partie. Nochmals herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle aus. Nach dem Umzug stärkten wir uns im Narrendorf und lauschten den Klängen der Guggemusiker. Hier konnten wieder etliche Bekannte begrüßt werden.

 

Gegen 17.°° Uhr machten wir uns auf den Weg nach Muggensturm. Dort hatte die Narrenzunft Alte Groß zum Narrenbaumstellen mit anschließender Party in der Alten Kelter eingeladen. Langsam füllten sich die Räumlichkeiten und die Feier konnte steigen. Einige Guggemusiken spielten auf. Hier ist ganz besonders die Black Forrest Gugge aus Achern zu erwähnen. Sie waren einfach famos. Und nachdem man festgestellt hatte, dass Udo ein langes Haar hat, kam die Party so richtig in Fahrt. Allmählich zeigten sich aber doch Ermüdungserscheinungen und so sattelten die letzten um 23.°° Uhr ihre Pferde.

Das war ein ganz besonderer Samstag mit einem schönem Umzug und vielen guten Bekannten in Bruchhausen und Muggensturm. Ein Ereignis, dass wir gerne wiederholen.

 

Jubiläumsumzug in Burgstetten:

Unser erster Termin der Fasent 2012 führte uns nach einer etwas längeren Pause mal wieder nach Burgstetten ins Schwabenländle. Dort hatte die Narrenzunft zu einem ganz besonderem Jubiläum eingeladen: sie feierte ihren 55-jährigen Geburtstag mit einem Umzug. Gegen 12.°° Uhr trafen wir in Burgstetten ein und nach einem heftigem Nassauer schloss Petrus zum Umzugsbeginn seine Pforten und wir durften im Trockenem unseren ersten Umzug genießen. Leider ließ die Zuschauerpräsenz noch Wünsche offen, aber wir sind zuversichtlich, dass das noch besser wird, an den kommenden Terminen. Unsere Kleinsten hatten wieder viel Spaß beim Guzzleverteilen und unsere Karbatschenschneller zeigten, dass sich das Wintertraining gelohnt hat. Alle Neumitglieder und auch jene, die das erste Mal mit Maske laufen durften, meisterten ihren ersten Umzug mit Bravour und freuen sich aufs nächste Mal. Auch unsere Einzelfigur, der Knorpel, hat die Sommerpause gut überstanden und glänzte in Bestform mit allerhand Schabernack für Jung und Alt. Nach dem Umzug stärkten wir uns mit reichlich Essen und Trinken. Müde aber glücklich über den ersten Umzug, starteten wir wie immer pünktlich um 17.30 Uhr auf den Heimweg.

„ Diese war der erste Streich, doch der Zweite folgt sogleich ! „