Aus dem Jahre 2011
80 Speckeier für die Narrenzunft:
Am Freitag, den 16.12.2011 fand unsere letzte Nähstube im Keller der alten Schule in Bischweier statt. Es hatte sich ein Überraschungsgast angekündigt: Herr Bürgermeister Robert Wein wollte endlich sein Versprechen, dass er vor ein paar Jahren anlässlich des Rathaussturmes am schmutzigen Donnerstag gegeben hatte einlösen und kochte für alle anwesenden Kirschdestorre Speckeier. Wir waren uns einig: es waren die weltbesten Speckeier, die je ein Bürgermeister gekocht hatte und so konnte Oberzunftmeister Uwe Hirth Herrn Wein eine Urkunde dazu überreichen.
Nochmals vielen, vielen Dank von dieser Stelle aus. Die Speckeier waren köstlich !!!!
Es wurde ein rundum gelungener Abschluss für unsere Nähstube, allerlei Köstlichkeiten durften probiert werden. Hier ebenfalls ein Dankeschön an die Spender. Uwe Hirth konnte weiterhin den neuen Karbatschenschnellern Rebecca Schröder und Fredi Weiss ihre Urkunde überreichen. Sie sind nun befähigt bei Veranstaltungen der Narrenzunft zu schnellen. Gerne werden wir an diesen Freitagabend zurück denken und hoffen natürlich auf eine Wiederholung. Nun freuen wir uns auf ein schönes Weihnachtsfest im Kreise unserer Familien und einen guten Start ins neue Jahr, auf das recht bald die Kampagne 2012 beginnen möge !!
Weihnachtsfeier am Samstag, den 26.11.2011:
Am Vorabend des 1. Advent traf sich die Narrenzunft zu ihrer alljährlichen Weihnachtsfeier. Der Weg führte uns dieses Jahr in den Engel nach Michelbach. Bei einem leckerem Abendessen konnten wir in fröhlicher Runde den Samstagabend genießen. Neben dem Essen war für unseren Narrensamen der Nikolaus das Wichtigste. Wird er den Weg auch dieses Jahr zu uns finden, obwohl der 6. Dezember noch gar nicht da ist? Und tatsächlich er kam. Mit seinem großem, dickem Sack, seiner Klingel und seiner langen Rute beendete der Nikolaus extra für unseren Narrrensamen vorzeitig seinen Herbstschlaf. Strahlende Kinderaugen leuchteten ihm entgegen, als er Lob und Tadel los wurde. Zwei Papas waren nicht ganz so lieb und bekamen die Rute zu spüren. Aber das änderte zum Glück nichts daran, das jedes Kind ein kleines Geschenk bekam. Mit einem Nikolauslied verabschiedeten wir den Nikolaus und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Vielen Dank dem Nikolaus, der uns verriet, das er ein großer VFB-Stuttgart Fan ist und wir für die nächsten Spiele die Daumen drücken sollen. Zwei Ehrungen mit dem 1. Orden der Europäischen Narrenvereinigung gab es am Abend auch noch: Oliver Göckel bekam den 1. Orden für die Neugestaltung unserer Homepage. Den 2. Orden bekam Judith Schmoll. Sie hat mit uns an zwei Abenden Kirschen gefilzt, damit unsere neuen Kindermützen perfekt zum Häs passen. Vielen Dank nochmal an beide für Ihren Einsatz für den Verein. Danke sagen möchten wir auch dem Team des Gasthaus Engel für die tolle Bewirtung und das gute Essen. Ein herzliches Dankeschön geht ebenfalls an die Organisatoren der Weihnachtsfeier.
Letztes Karbatschentraining mit Abnahme :
Am Sonntag, den 04.12.2011 fand der Abschluss unseres diesjährigen Karbatschentrainings in der Sporthalle statt. Zwei Schneller konnten in die Karbatschenträgerliste aufgenommen werden: Rebecca Schröder und Fredi Weiss bestanden den Eignungstest und dürfen in der kommenden Kampagne ihr Können zeigen. Trainer Robert Schröder überreichte für fleißigen Trainingsbesuch unserem Narrensamen Tom + Laura Weiss, Lukas Mack und Ria + Raik Schröder einen Urkunde.
Auch die befreundete Narrenzunft aus Urloffen war wieder mit von der Partie und verbesserte ihr Können. Mit einem kleinen Umtrunk inklusive Kirschwasser wurde das Training erfolgreich beendet. Herzlichen Dank dem Trainer Robert Schröder für sein Engagement und wir hoffen auf ebensolch erfolgreiche Stunden im nächstem Herbst.
Ein besonderes Dankeschön an die Bewohner rund um die Sporthalle, die doch einen gewissen Lärmpegel ertragen mussten. Jetzt wird’s wieder ruhiger!!
12. Närrische Nacht in Schömberg:
Unser 1.Termin der Kampagne 2011/12 führt uns am Samstag, den 12.11.2011 zu den Schömberger Narren nach Schömberg-Langenbrand. Nach kalter und nebliger Fahrt kamen wir um 19.15 Uhr am Bürgerhaus in Langenbrand an. Insgesamt 8 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Es wurde ein unterhaltsamer Abend inmitten von etlichen Hexenzünften. Gegen 24.°° Uhr machten sich die letzten auf den Heimweg und kamen dort recht durchgefroren, aber gesund und munter wieder an.
Karbatschentraining mit der NZ Meerrettichdämonen Urloffen:
Am Sonntag, den 13.11.2011 trafen wir uns zum gemeinsamen Karbatschentraining mit den Meerrettichdämonen aus Urloffen in der Sporthalle. Es gelang uns ihnen eine bessere Technik beizubringen. Glücklich über den Erfolg verließen wir um 12.°° Uhr die Sporthalle zu einem gemeinsamen Umtrunk bei Rebecca und Robert. Vielen Dank von dieser Stelle aus für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und für den Kaffee, die gesponserten Kuchen und Getränke.
Es war ein sehr schöner Mittag, den wir alle gerne mal wiederholen.
Wanderung am 1. Mai
12 Kirschdestorre & Friends machten sich wie jedes Jahr fast pünktlich auf den Weg über den Winkler Hof zur Sofienhütte. An der Sofienhütte angekommen konnten die Kinder ihre mitgebrachten
Würstle grillen. Als Dessert gab es leckere Marshmallows. Nach einer doch etwas längeren Pause kamen wir mit einiger Verspätung gegen ca. 16.00 Uhr an den Lindenbaum. Dort angekommen haben es sich
unsere Kinder nicht nehmen lassen noch leckeres Stockbrot zu grillen. So konnten wir uns gegen 17.30 Uhr ziemlich müde und geschafft nach einem schönen und lustigen Tag auf den nach Hauseweg machen.
Herzlichen Dank an alle Spender.
Bericht zur Jahreshauptversammlung am 16.04.2011 :
Am Samstag, den 16.04.2011 trafen wir uns zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Adler“ Bischweier. Oberzunftmeister Uwe Hirth konnte die zahlreichen Mitglieder begrüßen und
startete mit seinem Bericht, nachdem die Tagesordnung einstimmig genehmigt wurde. Sein Bericht umfasste das vergangene Geschäftsjahr 2010. Die Mitgliederzahl der Narrenzunft belief sich zum
31.12.2010 auf insgesamt 103 Mitglieder, davon 35 aktive Erwachsenen und 21 aktive Kinder. Im Jahr 2010 kündigten wir unsere Mitgliedschaft in unserem Dachverband den FEN Südbaden und traten dem neu
gegründetem Verein ENV (Europäische Narrenvereinigung) Baden-Württemberg bei. Ferner wurden auch wieder einige Neuanschaffungen getätigt, wie z.B. neue Ortsplanen und die Pins. Zunftmeisterin Silke
Schneider berichtete über die kommenden Termine. Anschließend folgte der Bericht der Schriftführerin Andrea Hirth. Auch sie berichtete über das vergangene Geschäftsjahr, insbesondere über die
erfolgten Termin. Insgesamt waren dies 75 an der Zahl. Für den vergangenen Rosenmontag hatte sie im August 2010 314 Einladungen per e-mail verschickt. Danach konnte Kassiererin Elke Göckel über den
Kassenstand berichten. Die Kassenprüfer Rolf Knörr und Michael Schneider bescheinigten ihr eine einwandfreie und regelgerechte Kassenführung. Die Kasse war am 23.02.2011 geprüft worden. Die
Entlastung der Kassiererin erfolgte einstimmig. Nach dem Bericht der Jugendwarte Sabine Reiß und Gundi Mack, übernahm Bürgermeister Robert Wein die Entlastung der Vorstandschaft. Auch sie erfolgte
einstimmig und ohne Gegenstimme. Für die nächste Kassenprüfung wurden Robert Schröder und Michael Schneider einstimmig gewählt. Anschließend erfolgte die Wahl der zwei Karbatschentrainer. Hier wurden
Rolf Adam und Robert Schröder für die nächsten 10 Jahre in ihr Amt gewählt. Sie nahmen die Wahl dankend an und baten darum für das nächste Training mehr Termine zu vereinbaren. Da keine weiteren
Wünsche und Anträge eingegangen waren, konnte der 1.Vorsitzende Uwe Hirth zu den Ehrungen übergehen. Spitzenreiter bei den Narrensprüngen der diesjährigen Kampagne waren bei den Erwachsenen Nicole
Weiss mit 21 und Uwe Hirth mit 22 Sprüngen. Aber auch unsere Kinder waren wieder fleißig mit von der Partie und so waren Laura und Tom Weiss mit insgesamt 14 Narrensprüngen am meisten als Narren
unterwegs. Danach konnte Oberzunftmeister Uwe Hirth insgesamt 3 Mitglieder für ihre 11-jährige Mitgliedschaft in der Narrenzunft ehren.
Spende der Sparkasse:
Im Februar erreichte uns die Nachricht einer großzügigen Spende der Sparkasse Gaggenau-Baden-Baden. Von dieser Stelle aus ein herzliches Dankeschön. Sie unterstützen damit unsere gemeinnützige
Arbeit, sei es bei der Jugendarbeit oder anlässlich der Spende zugunsten krebskranker Kinder oder wie im Jahr 2009 erfolgt an das Kinderhospiz Mannheim. Nochmals vielen Dank !!
Umzug in Rust:
Am Fasentdienstag, den 08.03.2011 folgten wir einer Einladung der Hanfrözi aus Rust. Unsere letzte Busfahrt verlief ohne Vorkommnisse und so trafen wir pünktlich um 12.°° Uhr in Rust ein. Bei
wunderschönem warmem Wetter konnten wir das erste Eis genießen und die ausgefallenen Wägen begutachten. Allen voran ein riesiges U-Boot von den Schrauben aus Tunsel. Mit der Startnummer 48 von 88
Gruppen konnten wir zufrieden sein, allerdings zog sich der Umzug ziemlich in die Länge und das Ganze glich eher einem Saunagang als einer Winteraustreibung. Aber auch der letzte Umzug geht vorüber
und so zeigte uns Narren die Anwesenheit von Störchen: der Frühling naht und unsere Arbeit ist getan. Gegen 17.30 Uhr verließen wir Rust und kamen um 19.°° Uhr in Bischweier an. Zum Abschluss trafen
wir uns in der Nähstube zu einem kleinem Vesper. Dankeschön hier an Elke und Marco, sowie Gundi für die Verpflegung.
26. Rosenmontagumzug in Bischweier:
Mit schönstem Sonnenschein und nachlassendem Wind begrüßte uns Petrus am Montag morgen zum diesjährigem Umzug in Bischweier. Zunftmeister Uwe Hirth konnte am Zunftmeisterempfang Vorstände von
insgesamt 42 alemannischen Narrenzünften begrüßen. Am Umzug selber nahmen insgesamt 67 Gruppierungen teil. Pünktlich um 14.11 Uhr setzte sich der närrische Gaudiwurm in Bewegung. Mit großem Hallo
wurden die Kirschdestorre begrüßt und wir ließen es uns nicht nehmen freudig Narri – Narro zurückzurufen, Guzzle und allerhand Süßes zu verteilen und die Kunst des Karbastchen schnellens zu zeigen.
Gemächlich ging es vom Sportplatz aus an der Kirche und am Rathaus vorbei, wo wir von Oberzunftmeister Uwe Hirth angesagt wurden, bis zum Umzugsende am Kindergarten. Von Zeit zu Zeit klinkten sich
unsere Ordner aus dem Umzugsgeschehen aus, um an ihrem Standort für einen weiteren reibungslosen Verlauf zu sorgen. Ein herzliches Dankeschön von dieser Stelle aus für eure Bereitschaft und für den
Mut zum Ordnerdienst. Ihr habt einen wesentlichen Beitrag zum friedlichen Ablauf geleistet. 2 Stunden dauerte das Spektakel, danach feierten alle Narren auf der Straße und an den Ständen den
Rosenmontag.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bedanken bei :
• Der Gemeinde Bischweier für die Schirmherrschaft und die gute Vorbereitungen
• Dem Bauhof für ihren unermüdlichen Einsatz auch nach dem Umzug
• Der Feuerwehr Bischweier, die trotz Alarmierung noch den Umzugsweg absperrten
• Dem DRK Bischweier für die Versorgung aller kleinen und großen Plessuren
• Den Einsatzteams der Suchtprävention „HALT“
• Der Polizei mit ihren Bereitschaftsteams
• Dem Club 68 für die gute Zusammenarbeit
• Allen Vereinen und Gaststätten für die Verpflegung der Zuschauer und Teilnehmer
• Allen Anwohner entlang der Umzugstrecke für das entgegengebrachte Verständnis
• Und nicht zuletzt ein besonderes Dankeschön an alle Mitglieder der Narrenzunft Kirschdestorre für die tolle Mitarbeit
Umzug in Tennenbronn oder
Kirschdestorre weihen die neue A 5 ein:
Ein ganz besonderes Ereignis folgte nach kurzer Nacht am Fasentsonntag, den 06.03.2011. Pünktlich um 9.30 Uhr startete der Bus mit insgesamt 42 Kirschdestorre zum Umzug nach Tennenbronn bei Rottweil.
Doch leider kamen wir nicht sehr weit. Wir waren auf der A 5 zwischen Baden-Baden und Bühl, als ein lauter Knall plötzlich alle erschrecken ließ. Was war passiert ? Busfahrer Hartmut ließ den Bus
gekonnt ausrollen und schaute nach dem Rechten. Scheinbar hatte er einen Gegenstand überfahren, welcher den rechten Vorderreifen zum Platzen brachte. Nun mussten wir alle den Bus verlassen, sämtliche
Gegenstände aus dem Bus räumen und über eine Mauer klettern, um auf der neuen A 5 abzuwarten, was nun geschehen würde. Sehr schnell kam die Polizei angefahren und für uns wurde ein neuer Bus
organisiert. Um die Wartezeit, bei schönem aber sehr eisigem Wind zu verkürzen, mussten wir uns Bewegen und so weihten wir die neuen A 5 mit einem Hästanz ein. Nach 1.5 Stunden durften wir mit neuem
Bus, aber ohne Heizung, die Fahrt fortsetzen. Tatsächlich erreichten wir Tennenbronn 5 Minuten bevor der Umzug startete und natürlich ließen wir es uns nicht nehmen mit zu laufen. Mit Startnummer 15
von 19 Zünften war dies eher ein kleiner Umzug, dafür glänzte die Ortschaft mit herzlichen Zuschauern und begeisterten Teilnehmern. Nach dem Umzug war eine Stärkung fällig und natürlich war der
Reifenplatzer Gespächsthema Nummer 1. Wie immer verabschiedeten wir uns um 17.30 Uhr von Tennenbronn, aber am Montag sollten wir uns beim Umzug in Bischweier wiedersehen.
Narro-Party in Oberkirch:
Am Abend des Fasentsamstag hatten uns die Narros aus Oberkirch zu ihrem Brauchtumsabend eingeladen. Gekonnt und sicher führte uns unser Busunternehmen Fernweh Busreisen zum Ziel. Mit 19
Programmpunkten präsentierte sich uns ein bunter Abend mit etlichen Show- und Brauchtumstänzen. Hier zeigten sich jedoch erste leichte Ermüdungserscheinungen und so machten wir reichlich Gebrauch von
den Sitzmöglichkeiten im Café. Pünktlich um 0.30 Uhr fuhren wir wieder nach Hause.
Umzug der Domänenwaldgeister Bad Rotenfels:
Am Fasentsamstag, den 05.03.2011 nahmen wir am Umzug in Bad Rotenfels teil. Einige zogen es vor, von Bischweier zu Fuß dorthin zu laufen, wiederum andere nahmen das Bähnel. In Rotenfels hatten
Judith, Andy, Margrit und Jens zu einem Umtrunk vor dem Umzug eingeladen. Auch hier ein herzliches Dankeschön für die gute Verpflegung. Bei herrlichstem Sonnenschein und mit der Startnummer 18 von
insgesamt 89 teilnehmenden Gruppen, sowie 47 Kirschdestorren liefen wir einen wunderbaren Umzug. Die kleinsten verteilten wieder Guzzle und unsere Maskenträger trieben so allerhand Schabernack mit
den Besuchern. Gekonnt zeigten die Schneller ihre Kunst und so war der Umzug alsbald zu Ende. Nach einer kleinen Stärkung im Narrendorf zog es uns nach Hause, denn der nächste Termin folgte
zugleich.
Brauchtumsabend der Keschte-Igel Oberweier:
Am Freitag, den 04.03.2011 folgten wir einer Einladung der Keschte-Igel Oberweier zu ihrem närrischem Abend. Zuvor hatten Cordula + Klaus zu einem närrischem Umtrunk geladen. Vielen Dank nochmals für
Speis und Trank !! Wir konnten uns kaum von dem gemütlichen Ambiente trennen und trafen doch um 20.30 Uhr in der Halle ein. Nach einem spontanen Auftritt, begleitet von der schwarzen Natascha,
wussten nun alle Festbesucher, das auch die Narrenzunft Kirschdestorre aus Bischweier anwesend ist. Wir schauten gespannt die kommenden Programmpunkte an, ganz besonders hervorzuheben der
Schwanentanz der Männer der Keschte-Igel. Rund um war es ein sehr unterhaltsamer Abend und sicherlich besuchen wir Oberweier wieder einmal.
Schmutziger Donnerstag, den 03.03.2011:
Endlich war es wieder soweit – angebrochen ist unsere Zeit. Pünktlich konnten wir beginnen um dem Bürgermeister den Schlüssel abzuringen. Kirschdestorre, Club 68, Brettweghexe, Üfü, Grundschule und
Kindergarten waren natürlich alle wieder mit dabei bei der großen Narretei. Den Anfang machten die Kleinsten der Runde mit ihrem schönen Hexentanz. Es zogen dann die Cowboys der Grundschule
Bischweier ein, die uns alle ein Ständchen brachten. Dann durften wir getreu unserem Motto: „ALT – NEU Wir geben alles“ mit der Sanierung unseres Bürgermeisters beginnen. Sie war schnell vorbei und
er träumt jetzt von Hawaii. Was soll man sagen, es ist gelungen und danach wurde mit den Üfüs laut mitgesungen. Der Narrenbaum wurde vom Club 68 gestellt und danach ging es weiter mit dem Programm
dann waren die Brettweghexen dran. Der Robert musste noch einmal kräftig ran, denn jetzt wurde er zu „Rob dem Baumeister“ ernannt. Der offizielle Teil war damit vorbei, doch vorm Rathaus gefeiert
wurde noch eine ganze Weil’.
Wir möchten uns bei der Gemeinde Bischweier, dem Club 68, den Brettweghexen, den Uhu’s, der Grundschule und dem Kindergarten sowie allen Anwohnern und Zuschauern für die Mitarbeit und das
entgegengebrachte Verständnis bedanken.
Narrensprung in Althütte:
Nach kurzer Nacht starteten wir am Sonntag, den 27.02.2011 sehr früh zum Umzug nach Althütte. Dort hatten die Rechaspitzer zum närrischen Wochenende geladen. Mit insgesamt 37 Hästräger nahmen wir am
Event teil, allmählich bessert sich unser Krankenstand!!! Kurz nach 12.°° Uhr trafen wir in Althütte ( bei Backnang ) ein. Noch hielt das Wetter, das sollte sich jedoch bald ändern. Und während wir
geduldig am Aufstellungsplatz auf unseren Start warteten, öffnete Petrus alle Schleusen. Pünktlich zum Umzug hörte es auf zu regnen. Pitschnass aber glücklich machten wir uns auf die 2km lange
Strecke immer bergauf. Die Zuschauer machten alle Späße mit und auch unsere Karbatschenträger zeigten gekonnt das Schnellen. Der Narrensamen verteilte Guzzle und so war der Umzug alsbald vorbei.
Leider konnten wir danach nicht in die überfüllte Halle und so lauschten wir einer Guggemusik, die vor der Halle spielte. So lange bis Petrus wieder seine Pforten öffnete. Wir suchten Zuflucht unter
einem Bierstand mit anschließendem Zelt. Aufgrund der Tatsache, das wir nun ein zweites Mal nass wurden, machte sich unser Busfahrer Thomas schon um 17.°° Uhr auf den Heimweg. Dort kamen wir müde,
nass, aber zufrieden um 19.15 Uhr an. Ja so ein närrisches Wochenende kann schon anstrengend sein und so manche Plessur nach sich ziehen. Aber die höchsten Festtage stehen noch aus und natürlich
freuen wir uns auf die kommenden Veranstaltungen.
8. Deifelsnacht der Widdenunger Sondbachdeifl:
Am Samstag, den 26.02.2011 folgten wir einer Einladung der Sondbachdeifl nach Weitenung. Mit insgesamt 10 Hästräger hatte sich die Teilnehmerzahl um 100% gesteigert. Wir konnten wieder etliche sehr
professionelle Tänze begutachten, besonders erwähnenswert ein Männerballet, das nach dem Titel „Butterfly“ tanzte. Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer Abend, nicht zuletzt wegen der oft
erwähnten Eierlikörbar. Pünktlich um 0.30 Uhr fuhren wir wieder nach Hause.
Brauchtumsabend der Muckezeffner Sackgsichter:
Am Freitag, den 25.02.2011 machten sich eine kleine Abordnung auf den Weg nach Memprechtshofen zum Brauchtumsabend der Muckezeffner Sackgsichter. Die Fahrt war lang und anstrengend und nach 1 Stunde
kamen wir gerade noch rechtzeitig an, um das Narrenbaumstellen zu verfolgen. Diesmal ging alles glatt und anschließend zog es uns an unser obligatorisches Fass in die Halle. Der DJ leistete
hervorragende Arbeit und so konnte ein Fasenthit nach dem anderen mitgesungen werden. Gegen 20.30 Uhr begab sich die kleine Abordnung zum Zunftmeisterempfang, wo wieder allerhand Neues von den
anderen Vereinen zu erfahren war. Danach tanzten wir in der Halle weiter. Um 23.15 Uhr erhöhte sich unsere Teilnehmerzahl um 75% und bis um 1.°° Uhr feierten wir gemeinsam in Memprechtshofen.
Zuverlässig fuhr uns das Kuppenheimer Taxi durch dicken Nebel nach Hause.
Jubiläumsumzug der Etjer Mühlenjockel:
Am Sonntag, den 20.02.2011 folgte das große Spektakel der Mühlenjockele Ötigheim zu ihrem Jubiläumsumzug. Der Tag begann mit einer Narrenmesse, danach folgte um 11.30 Uhr der Zunftmeisterempfang.
Pünktlich um 13.30 Uhr startete der Umzug und wir hatten mit der Startnummer 37 endlich mal wieder einen der vorderen Plätze ergattert. Gott sei Dank füllten sich auch unter unseren Reihen so
allmählich wieder die Zahl der Hästräger. Tante Bactus und Onkel Virus hatten die Zelte abgeschlagen und sind wieder abgereist. Leider zeigte sich das Wetter mit Wind und Nieselregen nicht von seiner
besten Seite, aber das konnte uns nicht abhalten wieder allerhand Schabernack mit den Zuschauern zu treiben. Auch unsere Jüngsten verteilten fleißig Guzzle und die Karbatschenschneller zeigten ihre
Kunst. Nach dem Umzug hielten wir uns noch eine Weile im Narrendorf auf, danach traten wir die Heimreise an.
16. Hexenball der Altenburghexen in Sinzheim:
Am Abend machte sich eine kleine, sehr feine Abordnung aus Bischweier auf den Weg nach Sinzheim. Hier hatten die Altenburghexen zur ihrem Hexenball eingeladen. Auch wenn es nur wenige Kirschdestorre
waren, die dieser Einladung folgten, so ließen sich diese jedoch den Spaß nicht nehmen und feierten gebührend mit den Altenburghexen. So manches Häs wurde bestaunt und über allerlei nützliches
Häsutensil gefachsimpelt. Pünktlich um 1.°° Uhr kam das Bischwirmer Taxi und alle wurden gesund zu Hause abgeliefert.
Bändel- und Schilderaufhängen am Sa. morgen, den 19.02.2011:
Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen, die mitgeholfen haben unseren Ort zu verzieren recht herzlich bedanken. Ein besonderes Dankeschön geht an die Mitbürger und Mitbürgerinnen von Bischweier,
die uns Jahr ein Jahr aus unterstützen und für die es eine Selbstverständlichkeit ist ihr Haus, ihren Baum oder ihre Garage zum Anbringen der Fasentbändel zur Verfügung zu stellen. Dorfgemeinschaft
zeigt sich in der Wahrung von Traditionen und wenn uns dieser Tage eine Umfrage zur Verbesserung der Lebenssituation in Bischweier erreicht, so ist die Wahrung dieser schönen, alten Tradition
sicherlich auch ein Bestandteil von Lebensqualität und Zusammengehörigkeitsgefühl in unserem Dorf. Überall im Ländle gibt es die Fasnetbändel, sogar in England und Spanien findet man sie. Ein Grund
zum Feiern und zur Freude !!!
17.Fuchsenfasnet der Langhoorguggis Dachtel:
9 Hästräger machten sich am Freitag, den 18.02.2011 auf den Weg nach Aidlingen zum Brauchtumsabend der Lanhoorguggis. Über Berg und Tal gleich einer Achterbahnfahrt ging es nach Dachteln bei
Aidlingen. Dort spielten etliche Guggemusiken auf mit geradezu grandiosem Repertoire. Es wurde ein sehr schöner, unterhaltsamer Abend.
Aber dann:
Tante Bactus und Onkel Virus trafen uns mit voller Breitseite und reduzierten die Teilnehmerzahlen auf ein empfindliches Minimum. Von dieser Stelle aus an alle: werdet bald wieder gesund, damit wir
gemeinsam die schönen letzten Höhepunkte der diesjährigen Kampagne feiern können.
Nachtrag vorhergehendes Wochenende:
Am Samstag, den 12.02.2011 fuhren wir am späten Nachmittag zum Fasnachtsspektakel der Narrenzunft Knerbli Berghaupten ins schöne Kinzigtal. Mit einer kleinen aber lustigen Gruppe ließ sich schon
erahnen, was uns an den nächsten Terminen zu erwarten hatte. Nichts desto Trotz kamen wir um 18.30 Uhr in Berghaupten an und suchten als erstes den Hexenkeller auf. Pünktlich um 19.10 Uhr begann das
Programm auf dem Rathausplatz mit etlichen Guggemusiken und dem Fasnachtserwecken, sowie dem Hexenfeuersprung. Danach zog es alle in die Halle zum Brauchtumsabend. Um 20.30 Uhr waren unsere
Zunftmeister zu einem Empfang der besonderen Art eingeladen. Das Essens- und Getränkeangebot ließ keine Wünsche offen und so wurde geschlemmt und wieder etliche Kontakte vertieft und erneuert. Ein
wenig traurig machten wir uns um 0.30 Uhr auf den Heimweg, mit der Erkenntnis das Kinzigtal ist immer eine Reise wert.
Nach einer kurzen Nacht und strahlendem Sonnenschein ging es am Sonntag, den 13.02 nach Malterdingen. Hier hatten die Kappeli-Baschi zu ihren 20-jährigem Jubiläumsumzug eingeladen. Mit insgesamt 27
Hästrägern konnten wir noch eine beachtliche Teilnehmerzahl vorweisen. Jedoch hatten wir Pech mit der Startnummer und so mussten wir von Startplatz 91 starten. Die Zeit bis dahin nutzten wir für ein
ausgiebiges Mittagessen oder einem Sonnenbad. Nach Umzugsbeginn nutzen wir die Möglichkeit andere Zünfte zu bestaunen, bis wir an der Reihe waren. So ging die Zeit doch sehr schnell rum und alsbald
hieß es wieder: sattelt die Pferd und auf nach Hause. Müde und glücklich kamen wir gegen 19.°° Uhr in Bischweier an.
Umzug in Korb:
Am Sonntag, den 30.01.2011 kamen wir wieder in das Vergnügen eine schwäbische Fasnet mitzuerleben. Die Narrenzunft Korb, welches bei Waiblingen liegt, hatte zum Umzug eingeladen. Mit der Startnummer
52 von 61 Zünften war uns ein hinterer Platz zugeteilt worden, wir nutzten aber die Gelegenheit und schauten uns vorüberziehende Gruppen an. Darunter Narrenzünfte aus Neuhausen, Brackenheim,
Böblingen oder Schwaikheim und ganz urige Gruppen mit Namen wie Eschboomgeschder, Birkenfelder Hogebiere, Körschtaler Höllenwächter, Bittenfelder Erbsenhurgler ect. Etliche Kontakte konnten wieder
geschlossen werden. Um 17.30 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg, was angesichts eisiger Temperaturen sehr begrüßt wurde. Müde aber glücklich und voller schöner Eindrücke erreichten wir um
20.°° Uhr Bischweier.
5.Spektakel der Bosensteiner Höllenknechte:
Am Samstag, den 29.1.2011 fuhren wir um 18.30 Uhr zum Brauchtumsabend der Bosensteiner Höllenknechte nach Seebach. Auch hier war die Halle restlos ausgebucht, trotzdem gelang es uns diesmal einen
schönen Platz in guter Sicht zur Bühne zu bekommen. Um 19.30 Uhr wurden unsere Zunftmeister zu einem Empfang auf die Empore eingeladen. Danach startete das Programm mit etlichen Guggemusiken und
zahlreichen Showtänzen. Wir staunten nicht schlecht über die Programmvielfalt, die guten Choreographien und natürlich wurde auch wieder selber fleißig das Tanzbein geschwungen. Gemeinsam feierten wir
mit dem Oberzunftmeitser der Etjer Mühlejockel dessen Geburtstag und die Guggemusiker der Notehopser Rastatt brachten ihm ein Stänchen. Wie immer machten wir uns um 0.30 Uhr auf den Heimweg und eins
ist sicher das Spektakel der Bosensteiner Höllenknechte ist immer ein Besuch wert.
Umzug in Muggensturm:
Nach einer kurzen Nacht folgten wir der Einladung der Muggensturmer Alte Groß. Diese hatte aufgrund ihres 22-jährigen Jubiläums zu einem Umzug eingeladen. Mit der Startnummer 10 hatten wir einen der
vorderen Plätze ergattert und konnten uns kurz nach 14.°° Uhr mit 41 Hästrägern in Bewegung setzen. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen und so wurde bei optimalen Umzugswetter mit frostigen
Temperaturen wieder allerhand Schabernack mit den Zuschauern getrieben, natürlich immer mit einem kleinem Augenzwinkern und einem Guzzele zum Abschluss. Unsere Kleinsten hatten wieder ihren Spaß am
Verteilen und auch die Karbatschenschneller zeigten ihre Kunst. Nach dem Umzug zog es uns ins Narrendorf, wo wir bei Kaffee oder Glühwein die Glieder wärmten. Vielen Dank an die Muggensturmer für den
tollen Umzug und das schöne Wochenende.
Brauchtumsabend der Narrenzunft Calw:
Am Samstag, den 22.1.2011 machten wir uns kurz nach 19.°° Uhr auf den Weg nach Calw-Stammheim zum Brauchtumsabend der Calwer Hexenzunft. Gegen 20.30 Uhr in Calw angekommen stürmten wir gleich die
Halle. Diese war restlos ausverkauft und so ergatterten wir uns ein kleines Plätzchen am Anfang. Leider konnte man von dort aus das Programm auf der Bühne nicht sehen. Wir machten aber das Beste
drauß und konnten wieder einige Bekanntschaften schließen. Unsere Zunftmeitser wurden zu einem königlichem Buffet geladen, welches keine Wünsche offen ließ. So war jeder rund um glücklich und sogar
etwas traurig , als um 0.30 Uhr zum Abmarsch geblasen wurde. Gegen 2.°° Uhr waren alle wieder zu Hause.
4. Nachtumzug der Schloßbergteufel Obertsrot:
Am Samstag, den 15.01.2011 hatten die Obertsroter Schloßbergteufel anlässlich ihres 11-jährigen Bestehen zu einem Nachtumzug mit anschließendem Brauchtumsabend eingeladen. Pünktlich um 16.11 Uhr
setzte sich der gigantische Gaudiwurm mit mehr als 82 Gruppen in Bewegung. Wir hatten mit der Startnummer 55, welche später auf 63 verschoben wurde, eine der hinteren Startnummern erwischt.
Folgedessen kam es auch bei der Ansage in Ortsmitte zu Verwechslungen. Unserer guten Laune tat dies jedoch keinen Abbruch und so verteilten wir wieder Guzzle und allerhand Süßigkeiten an die
Zuschauer. Für unsere Jugendlichen Daniel und Marcus, war es der erste Umzug mit Maske, für unseren kleinsten Narren Laurin, der erste Umzug überhaupt. Während unsere Jugendlichen mit Feuereifer
dabei waren, zog es Laurin vor eine kleine Ruhepause einzulegen. Anschließend löschten wir Durst und Hunger unter freiem Himmel in der Ortsmitte bei frühlingshaften Temperaturen und herrlichstem
Wetter. Danke allen für ihre Teilnahme und dieses war der zweite Streich und der dritte folgt am nächstem Wochenende.
2. Narrenlaterne der Hutzelgeister Forbach:
Unter dem Motto: Klein aber fein, machten sich am Freitagabend, den 14.01. 2011, insgesamt 6 Kirschdestorre auf den Weg nach Forbach. Dort hatten die Hutzelgeister am Mosesbrunnen zum Entzünden ihrer
Narrenlaterne eingeladen. Gemütlich trudelten wir um 18.°° Uhr in Forbach mit dem Bähnle ein und begaben uns in Begleitung mehrere Fasenachter zum Mosesbrunnenplatz. Dort hatten die Hutzelgeister ein
kleines Narrendorf errichtet, welches sich alsbald mit Narren und Guggemusikern füllte. Etliche Bekannte wurden mit lauten Hallo begrüßt und auch neue Bekanntschaften wurden geschlossen. Mancher
entdeckte sogar weit entfernte Verwandtschaften. Um 19.11 Uhr wurde die Narrenlaterne, eine aus Gusseisen am Straßennetz angeschlossene Laterne mit den Emblemen der Forbacher Hutzelgeister , unter
den Klängen einer Guggemusik entzündet. Um 20.°° Uhr fand dann ein Zunftmeisterempfang statt.
Danach ging es munter im Narrendorf weiter und so viel die Trennung sichtlich schwer. Nachdem man eine Bahn verbabbelt hatte, bemühte man sich die nächste zu erreichen, was dann auch gelang. Gegen
2.°° Uhr nachts fielen dann auch die letzten in ihre Betten.
Fasnachtseröffnung bei den Laubenhexen in Lahr-Sulz:
Unser erster Termin führte uns am vergangenem Samstag, den 08.01.2011 zum Brauchtumsabend der Laubenhexen Lahr. Pünktlich um 18.30 Uhr starteten wir mit dem Bus unseres bewährten Busunternehmens
Fernweh Busreisen ab Bischweier. Die Laubenhexen hatten zu einem buntem Abend mit allerhand Brauchtums- und Showtänzen, sowie reichlich Guggemusik eingeladen. Noch etwas verhalten startete der erste
Abend und auch die Halle war nicht übermäßig gefüllt. Wir ließen uns dennoch nicht abhalten alles reichlich zu genießen. Wir tanzten wie die Lumpen am Stecken und applaudierten artig zu den gezeigten
Darbietungen.
Um 0.30 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Im Bus wurde noch den neusten Fasentschlagern gelauscht, den eine oder anderen überkam dann aber doch die Müdigkeit.
Gegen 2.°° Uhr waren wir wieder zu Hause. Danke an alle die dabei waren. Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt zugleich.
