Aus dem Jahre 2010
Weihnachtsfeier am 11.12.2010:
Am Samstag, den 11.12.2010 hatten wir zu unserer diesjährigen Weihnachtsfeier im Gasthaus Adler Bischweier eingeladen. Pünktlich um 18.°°Uhr waren Groß und Klein anwesend und warteten gespannt auf
den Weihnachtsmann. Dieser ließ es sich nicht nehmen und kam in Begleitung von Knecht Ruprecht zu den Kirschdestorren. Ganz schnell wurde es leise. Gespannt lauschten unsere Kinder was der
Weihnachtsmann zu sagen hatte. Ihm waren allerhand Unarten, aber auch viele gute Taten der Kinder zugetragen worden. So erwähnte er in diesem Jahr vorwiegend die guten Eigenschaften, darunter ein
kleiner Charmeur, viele fleißige Schulkinder und begeisterte Kindergartenkinder. Da es unter Ihnen jedoch auch einige Haudegen gibt, ermahnte der Weihnachtsmann diese, besser auf Mama und Papa zu
hören und keine Kraftausdrücke mehr zu benutzen. Milde gestimmt wurde Knecht Ruprecht durch ein Gedicht. Danach konnte er die vielen Geschenke verteilen und die Kinderaugen strahlten. An dieser
Stelle vielen Dank dem Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht für sein Kommen.
Anschließend konnten die Narrenfahrpläne der kommenden Kampagne verteilt werden.
Ein weiterer Höhepunkt des Abend war die Ausgabe des diesjährigen Ordens unseres Verbandes, der europäischen Narrenvereinigung Baden-Württemberg. Diese Auszeichnung soll an Mitglieder gegeben werden,
die neben ihren sonstigen Aufgaben im Verein, besondere Arbeit geleistet haben. Hier konnten zwei „Jung-Storre“ ausgezeichnet werden, die in der folgenden Kampagne erstmals eine Maske tragen : als
erstes Markus Orth für seine Mitarbeit bei Auf- und Abbau unserer Veranstaltungen ohne das er eingetragen war und als zweiter Daniel Knörr für seine Mithilfe beim Mitternachtslauf und
Rosenmontagsumzug, wo er auch ohne Aufforderung gesehen hat, wo der Schuh drückt. Herzlichen Dank für Eure Mitarbeit und weiter so !!
Alsbald endete die Weihnachtsfeier, nicht zuletzt aufgrund unserer Kleinsten, die doch recht müde von den vielen Eindrücken waren.
Ausflug der Kirschdestorre in den Pfälzer Wald:
Endlich war es mal wieder soweit: nach einer etwas längeren Pause, starteten wir am Samstag, den 02.10.2010 zu unserem diesjährigem Ausflug. Die Organisatoren Ralf Mack und Uwe Hirth hatten eine
Tagesfahrt für Jung und Alt organisiert mit allerhand Wissenswertes. Der erste Stopp wurde im Biosphärenhaus in Fischbach eingelegt. Kernstück des Hauses ist die interaktive Multimedia-Ausstellung,
die über fünf Halbetagen Informationen zu Biosphärenreservaten, Pflanzen und Tieren, Energie, Biologie und Ökologie und zur Agenda 21 präsentiert. Hier konnten sich unsere Kinder die Welt mit den
Augen unterschiedlicher Tierarten anschauen, an der Energiemaschine selbst Strom erzeugen oder die Stimmen einheimischer Amphibien erraten. Zum Biosphärenhaus gehört ein Baumwipfelpfad, den einige
sehr gern von unten betrachteten, mehrheitlich jedoch ließen wir uns auf das Abenteuer ein. Im Zickzackkurs führt der Baumwipfelpfad in die Kronen. Er schlängelt sich in 18m Höhe durchs Geäst - bis
zur Aussichtsplattform in 35m Höhe. Gigantisch ist der Ausblick auf den Pfälzerwald, faszinierend der Einblick in die Natur. Zwei Wege führen durch die Wipfel: der eine sanft, der andere
abenteuerlich. Abwärts geht es ganz bequem über eine Rampe oder rasant über eine 40m lange Baumrutsche. Das ließen sich viele unserer Kinder nicht nehmen, jedoch rutschten auch einige Erwachsene
runter, was zur Folge hatte, dass der Abflug im hohen Bogen im Kiesbett endete. Desweiteren gehört ein Biosphären-Erlebnis-Weg zum Reservat. Auch dieser wurde fleißig genutzt, während unsere
Seniorengruppe mit Betreuer Uwe eine Tasse Kaffe und Kuchen vorzogen. So war für jeden etwas dabei und nach einer kleinen Stärkung ging es gegen 14.°° Uhr weiter zur Burg Berwartstein. Hier erwartete
man uns schon mit Freuden und nach einem kurzem Aufstieg erreichten wir die Burg, wenn auch einer Seniorin mit gemeinsamer Zug- und Schiebekraft der Aufstieg etwas erleichtert wurde. Erst später
stellten wir fest, dass es noch einen einfacheren, geteerten Weg zur Burg gibt. Oben angekommen entschied sich die Mehrheit für die Teilnahme an einer Burgführung. Hans Trapp persönlich leitete die
Exkursion und gebannt lauschten unsere Kinder den Ausführungen. Für sie war alles sehr beeindruckend. Kaum irgendwo sonst lässt sich das Mittelalter so hautnah erleben wie hier: Der Rundgang führt,
z.T. bei Kerzenlicht, durch Folterkammern und geheime Gänge. Der Burgaufstieg in Form einer senkrechten Höhle, der die Burg uneinnehmbar machte, brachte uns ebenso zum Staunen wie die originalgetreue
Burgküche, die düstere Waffenkammer und die mächtigen Verteidigungs-waffen. Pünktlich um 17.°° Uhr machten wir uns auf den Heimweg. In Malsch kehrten wir ein, wo uns ein reichhaltiges Buffet serviert
wurde. Müde und zufrieden trafen wir gegen 22.°° Uhr in Bischweier ein. Vielen Dank nochmals an unsere Organisatoren für diesen 5 Sterne Ausflug !! Er wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Abfahrt : 9.°° Uhr ab Kindergarten Bischweier
Bitte denkt an festes Schuhwerk, sowie Regenbekleidung
Rückankunft in Bischweier : ca. 22.°° Uhr
Hüttenwochenende in Hundsbach:
Sommerpause in der Nähstube:
Am Freitag, den 30.07.2010 findet um 18.°° Uhr unsere letzte Nähstube vor der Sommerpause statt. Danach wünschen wir allen schöne Ferien und soweit ihr im Urlaub seid: gute Erholung.
1.Nähstube nach der Sommerpause : Freitag, den 03.September 2010
Hochzeit von Elke und Olli:
Am Samstag, den 03.07.2010 trauten sich bei hochsommerlichen Temperaturen unsere Kassierin Elke und Hompageverwalter Oliver in Wintersdorf. Nochmals herzlichen Glückwunsch an das Brautpaar und viele glückliche Jahre auf eurem gemeinsamen Lebensweg. Bei Temperaturen über 35°C glich das ganze vor allem im Häs eher einem Saunagang, aber wir haben das sehr gerne für die Frischvermählten gemacht. Diese ließen sich auch nicht lumpen und versorgten uns umgehend mit Getränken und einem kleinem Imbiss. Vielen Dank dafür und an alle Beteiligten für ihr Kommen.
18. Mitternachtslauf:
Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns wieder mit einem Stand am Mitternachtslauf. Neben den bekannten Narrenspießen und für alle Vegetarier die Maiskolben mit Kräuterbutter, bietet unsere Jugend am Nachmittag Waffeln an. Selbstverständlich sind auch für entsprechende Getränke gesorgt. An alle Helfer : Bitte erscheint pünktlich zum Festbeginn, bzw. zum Schichtwechsel. Werkzeug nicht vergessen !!
Hochzeit von Vera & Sven Siedler:
Am Freitag, den 14.5.2010 war es soweit -- Vera und Sven trauten sich. Selbstverständlich ließen wir es uns nicht nehmen vor dem Standesamt Spalier zu stehen. Das jungvermählte Paar musste als erste
gemeinsame Aufgabe den Knoten von mehreren aneinandergeknoteten Karbatschen lösen, sowie über einige zusammenhängende Kirschdehooge steigen. Sie meisterten die Aufgaben mit Bravour. Wir wünschen
unserer Vera und ihrem Sven noch einmal alles erdenklich Gute und natürlich viele glückliche Ehejahre.
Zur Beachtung:
Die Helferliste zum Mitternachtslauf am 19.06.2010 liegt ab sofort für die kommenden zwei Freitage in der Nähstube aus. Bitte kommt vorbei und tragt Euch ein, es werden wieder viele fleißige Hände
benötigt.
Wanderung am 1.Mai:
Wie schon in den vergangenen Jahren, so trafen wir uns auch am diesjährigem 1. Mai zur Wanderung rund um den Eichelberg. Etliche Mitglieder folgten der Einladung und so starteten wir pünktlich um
10.°° Uhr ab Kindergarten bei trockenem Wetter. Am Reiterhof in Winkel war unsere 1. Rast. Danach ging es weiter, wobei in diesem Jahr die Sophienhütte ausgelassen wurde, weil dort aufgrund der
schlechten Wetterprognose keine Veranstaltung stattfand. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch und so begaben wir uns direkt zum DRK-Fest am Lindenbaum. Dort wurden die mitgebrachten Würstchen
gegrillt und unsere Kinder durften ihr Stockbrot am Lagerfeuer backen.
Leider setzte gegen 15.°° Uhr der Regen ein und wir machten uns wieder auf den Heimweg. Im ganzem war der 1. Mai 2010 ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag, den wir immer wieder gerne
wiederholen.
Annahmeschluß neue Häs:
Damit wir wieder rechtzeitig neue Häs mit Filz und Masken bestellen können, bitten wir um Beachtung des Annahmeschluß am Freitag, den 30.04.2010. Nochmals kurzer Hinweis für unsere Jugendlichen, die
die Altersgrenze erreicht haben: sie haben jetzt die Möglichkeit ein eigenes Häs und Maske zu bestellen.
Information für Neuinteressenten:
Selbstverständlich sind auch Neuinteressenten recht herzlich willkommen. Nur keine Scheu, einfach mal Freitags unverbindlich in der Nähstube im Keller der alten Schule ab 18.°° Uhr vorbei schauen.
Wir informieren Euch sehr gerne über alle Kosten und Aktivitäten.
Es besteht auch die Möglichkeit ein Häs mit Maske auszuleihen. Kinderhäs sind generell bis zu einem Alter von 15 Jahren kostenlos, bis auf die persönlichen Utensilien wie Strümpfe, Handschuhe, Mütze
oder Strohschuhe.
Ausflug der Kirschdestorrekids ins Reptilium Landau:
Am Mittwoch, den 07.04.2010 fand unser diesjähriger Ausflug der Jugend statt. Dieses Jahr führten uns die Jugendleiter ins Reptilium nach Landau. Dort angekommen durften wir nach der Begrüßung und
Kurzeinführung über den Programmablauf einen kleinen Film anschauen. Anschließend gab es eine Führung in der man den Exoten ganz nahe kam. Wir durften verschiedene Schildkrötenarten, eine
Königspython und eine Bartagame streicheln. So sprangen auch einige Begleiter über ihren Schatten und machten es den unerschrockenen Kindern nach und streichelten fröhlich darauf los. Es war ein
tolles Erlebnis. Nach all den Abenteuern konnten sich die Kids bei einem Eis auf dem dortigen Spielplatz austoben, bevor es zurück nach Bischweier in die Nähstube ging, wo der diesjährige Abschluss
stattfand. Bei Spaghetti Bolognese und Fanta wurde noch viel über die exotischen Tiere gesprochen. Herzlichen Dank an Gundi & Sabine, den Fahrern und dem tollen Kochteam in der Nähstube.
Ein neuer Kirschdestorre erblickt das Licht der Welt:
Wir gratulieren ganz herzlich den Eltern Judith und Andreas Schmoll zur Geburt ihres Sohnes Laurin, der am „Osterdienstag“ , den 06.04.2010 das Licht der Welt erblickte. Alles Gute dem jüngstem
Kirschdestorre und seinen Eltern.
Nähstube das 1.Mal geöffnet:
Am Freitag, den 16.04.2010 öffnen wir ab 18.°° Uhr das erste Mal in diesem Jahr wieder unsere Nähstube. Hier ein Dankeschön an unser Putzteam, die vergangenen Samstag für eine saubere Nähstube
gesorgt haben. Ab sofort können wir also mit dem Nähen wieder loslegen. Bitte schaut alle Eure Häs durch und bringt diese vorbei, soweit was auszubessern ist.
Jahreshauptversammlung am Sa., den 27.03.2010:
Am Samstag, den 27.03.2010 trafen wir uns zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Adler“. Oberzunftmeister Uwe Hirth begrüßte neben allen anwesenden Mitgliedern
auch Bürgermeister Robert Wein. Nach dem Verlesen der Tagesordnungspunkte erfolgte eine Gedenkminute zu Ehren verstorbener Mitglieder. Anschließend konnte Uwe Hirth in seinem Bericht auf eine
weitgehend konstante Mitgliederzahl hinweisen. So belief sich diese zum 31.12.2009 auf 101 Mitglieder, inklusive 15 Karbatschenschneller. Des Weiteren konnte er über die letzte Spendenaktion der
Kampagne 2008 /2009 berichten. Diese erfolgte zugunsten des Kinderhospiz Sterntaler in Mannheim in der Höhe von 444.- €. Zunftmeisterin Silke Schneider ging auf die kommenden Termine ein. Hier hob
sie insbesondere den Mitternachtslauf am 19.06. hervor, bei dem wieder jede Menge helfende Hände benötigt werden. Danach verlas Schriftführerin Margrit Unser ihren Bericht des vergangenen
Geschäftsjahres 2009. Es fanden 5 Vorstandsitzungen statt, wobei jedes Vorstandsmitglied jeweils ein Protokoll der Sitzungen erhielt. Im August verschickte sie 248 Einladungen per E-Mail an
befreundete Narrenzünfte für den Rosenmontagsumzug 2010. Anschließend konnte Kassiererin Elke Hatscher über den positiven Kassenstand berichten. Kassenprüfer Rolf Knörr und Michael Schneider hatten
am 03.02.10 die Kasse geprüft und bescheinigten der Kassiererin eine einwandfreie und regelgerechte Kassenführung. Somit erfolgte die Entlastung der Kassierin einstimmig. Danach erfolgt der Bericht
des Pressewarts Andrea Hirth. Sie hat insgesamt 18 Berichte für das örtliche Gemeindeblättchen verfasst. Jugendleiterin Gundula Mack konnte in Zusammenarbeit mit Jugendleiterin Sabine Reiß über zwei
Aktivitäten berichten: die Kindertombola am Mitternachtslauf und das letztjährige Kinderferienprogramm unter dem Motto “Spiel und Spaß“. Nachdem alle Berichte verlesen waren, wurde die Vorstandschaft
von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet. Bürgermeister Robert Wein übernahm die Leitung der anschließenden Wahl des 1.Vorsitzenden. Uwe Hirth stellte sich erneut der Wahl und wurde
einstimmig für zwei weitere Jahre zum Amt des Oberzunftmeisters gewählt. Auch Zunftmeisterin Silke Schneider und Kassierin Elke Hatscher wurden einstimmig wiedergewählt. Anschließend erfolgt die Wahl
des Schriftführers. Margrit Unser stellte sich aus privaten Gründen nicht mehr der Wahl. So wurden einstimmig Andrea Hirth als 1.Schriftführerin und Rebecca Schröder als 2.Schriftführerin in ihr Amt
gewählt. Die Jugendleiter Gundula Mack und Sabine Reiß, sowie die Beisitzer Fredi Weiss, Silvia Rummel und Jens Unser wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Auch Kassenprüfer Rolf Knörr und
Michael Schneider erklärten sich ein weiteres Mal bereit das Amt auszuführen. Nach den Wahlen erfolgten die Ehrungen. Fredi und Nicole Weiss erhielten ein kleines Dankeschön für ihre Arbeit in der
Nähstube. Oberzunftmeister Uwe Hirth durfte einigen Mitgliedern für ihre 11-jährige Vereinszugehörigkeit ehren:
Bei der Sprungbändelehrung war das jüngste Mitglied Raphael Unser mit 3 Sprüngen und unser Narrensamen Robin Mack mit 11, Tim Schneider mit 11, Lars Schneider mit 12, Jasmin Orth mit 13, Laura Knörr
mit 13 und Daniel Knörr ebenfalls mit 13 Sprüngen am häufigsten an den Terminen der vergangenen Kampagne mit dabei. Oberzunftmeister Uwe Hirth bedankte sich bei allen Teilnehmern und hofft auf eine
ebenso gute Zusammenarbeit im laufenden Jahr und in der kommenden Kampagne.
Kateressen am Aschermittwoch:
Traditionell gehört bei vielen Narrenzünften ein Kateressen am Aschermittwoch zum gutem Brauchtum und so trafen wir uns um 18.°° Uhr in Muggensturm zum ( sauer ) Essen. Nochmals wurde die eine oder
andere Anekdote preisgegeben. Wir schauen auf eine sehr schöne und lustige Kampagne zurück, die uns ewig in Erinnerung bleiben wird.
Seid nicht traurig, weil es vorbei ist, sondern lacht, weil es schön war und ein ganz klein wenig schauen wir ja auch schon wieder dagegen!!
Fasentdienstag in Achern:
Nach einigen Aufräumarbeiten starten wir am Dienstag, den 15.02.2010 zu unserem letzten Termin der Kampagne 2010 nach Achern zum Umzug. Wieder fuhr uns der Bus gekonnt und sicher ans Ziel. Dort wurde
als erstes das Narrendorf gestürmt. Nachdem Hunger und Durst gelöscht waren, konnte die Startaufstellung eingenommen werden. Noch einmal zeigten allen voran unsere Kleinsten vollen Einsatz beim
Gustle verteilen. Nach einem etwas längeren Umzugsweg zeigten sich erste Erschöpfungszustände und so musste unser Zunftmeister ein kleines Nickerchen angelehnt an seine Frau abhalten. Nach einem
kurzem Spaziergang durch den Park und der anschließenden Stärkung in einem örtlichen Cafe wurden die Kräfte wiederbelebt und pünktlich um 17.30 Uhr startete unsere letzte Heimfahrt. In Bischweier
angekommen, besuchten wir das Geburtstagskind Annemarie und trugen lautstark, so wie es eben mangels Stimme noch ging, ein Geburtstagslied vor. Anschließend trafen wir uns zu einem Abschlußvesper in
der Nähstube. Ein herzliches Dankeschön der Spenderin Annemarie für die Spaghetti Bolognese.
Rosenmontag, den 15.02.2010 in Bischweier:
Unser Rosenmontagsumzug: voller Stolz blicken wir auf diese Veranstaltung. Nachdem am frühen Morgen Petrus ein Einsehen zeigte und den Schneefall beendete, präsentierte sich uns ein trockener
Rosenmontag mit herrlichstem Sonnenschein. Alle Anstrengungen im Vorfeld machten sich bezahlte und so möchte sich die Narrenzunft aufs herzlichste bei folgenden Personen und Gruppierungen
bedanken:
• den Mitarbeitern des Bauhofes für die Organisation der Toiletten und dem Aufräumdienst
• der Feuerwehr Bischweier
• dem DRK Bischweier
• den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Suchtpräventionsteams HALT , die so manche Alkoholisierung im Keim erstickt haben und stets auch telefonisch erreichbar waren.
• der Polizei mit ihren Einsatzteams
• dem Club 68 für die gute Zusammenarbeit
• allen Vereinen und Gaststätten für die Verpflegung der Zuschauer und Teilnehmer
Ein herzliches Dankeschön auch an alle Anwohner der Umzugsstrecke für das entgegen gebrachte Verständnis und an die Bevölkerung von Bischweier und Umgebung für ihre Unterstützung. Sicherlich gibt es
das ein oder andere was noch verbessert werden kann, doch wir sind mit diesem Verlauf äußerst zufrieden und geben unser Bestes beim nächsten Rosenmontagsumzug.
Fasentsonntag in Ottenhöfen:
Sonntags fuhren wir mit dem Bus nach Ottenhöfen zum Jubiläumsumzug der Ottenhöfener Knörpeli. Busfahrer Thomas zeigte uns die örtlichen Begebenheiten wie Umzugsauflösung an der Halle und die
Umzugsstrecke. An der Umzugsaufstellung ließ er uns aussteigen und da noch über 2 Stunden Zeit blieb bis zum Umzugsbeginn, kehrten einige in eine örtliche Gaststätte ein, während andere die City
aufsuchten. Pünktlich startete der Umzug, doch bedingt durch 10 Schritte gehen und 15 Minuten stehen und einsetzendem Schneefall, waren wir erst kurz nach 15.°° Uhr am Umzugsende in der Halle. Dort
stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen und einem kurzweiligem Bühnenprogramm. Wie immer fuhr der Bus um 17.30 Uhr nach Hause.
Fasentsamstag, den 13.02.2010:
Am Fasnetsamstag führte unser der Weg nach Daxlanden zum Umzug. Leider hatte sich die winterliche Wetterlage noch nicht gebessert und so gestaltete sich die Parkplatzsuche etwas schwierig. Ein
Mitglied vermaß die Umzugsstrecke im Liegen, doch Gott sei Dank ohne Blessuren. Auch hier zeigten sich Probleme mit alkoholisierten Jugendlichen, was zur Folge hatte, dass wir uns alsbald nach dem
Umzug auf den Heinweg machten. Einige verkauften zwar noch im Narrendorf ihren Mülleimer, aber wie so immer gute Sitte bei den Kirschdestorren, fuhren diese auch um 17.30 Uhr wieder Richtung Heimat.
Abends trafen wir uns in einer örtlichen Pizzeria, da so viel frische Luft ja bekanntlich ganz schön hungrig macht.
Fasentfreitag, den 12.02.2010:
Am Fasentfreitag folgten wir einer Einladung der Narrenzunft Bad Mineralia zu ihrer Schwarzwaldparty in Bad Griesbach. Eröffnet wurde der Abend durch die anwesenden Zunftmeister, die auf der Bühne
ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten. Zunftmeister Uwe schlug sich tapfer in Kooperation mit den Himbeergeistern Unzhurst. Danach spielten einige Guggemusiken auf, während
andere Zünfte ihre Tänze zeigten. Im Ganzem war es ein sehr schöner Abend, an dem jeder die Köstlichkeiten des Schwarzwaldes genießen konnte. Glücklich und zufrieden machten wir uns um 0.30 Uhr
wieder auf den Heimweg.
Schmutziger Donnerstag, den 11.02.2010:
Pünktlich um 11.30 Uhr stürmten wir am schmutzigen Donnerstag mit Kindergarten und Schule das Rathaus. Bürgermeister Robert Wein wurde bei schönstem Schneefall entmachtet und übergab den
Rathausschlüssel an die Narren. Nach allerhand politischem und sportlichem, wie die Fußball-EM in Afrika und der Umbau des Rathauses wurde der Narrenbaum gestellt. Danke an das Team vom Rathaus für
die anschließende Verkostung, den Üfüs für die musikalische Umrahmung und dem Bauhof für die Unterstützung.
Umzüge am Wochenende:
Einer muss immer der Vorletzte sein:
Leider hatten wir am vergangenem Wochenende gleich doppelt Pech mit unseren Startnummern und so mussten wir am Samstag, den 06.02.2010 in Varnhalt von Startplatz 95 von 96 gemeldeten Zünften starten
und am Sonntag, den 07.02.2010 in Oberkirch als vorletzter Teilnehmer mit der Startnummer 69. Hier zeigte sich die unterschiedliche Organisation der Veranstalter. Während in Varnhalt viele große
Wagen den Umzug verrissen und große Lücken entstanden, organisierten Ordner in Oberkirch den zügigen Verlauf und die Narrenzunft Oberkirch selber bildete die letzte Gruppe. Durch die großen Lücken in
Varnhalt liefen unwahrscheinlich viele Zuschauer und Jugendlichen dem Umzug entgegen. Nichts desto Trotz machten wir das Beste daraus und dank schönem Wetter am Samstag und zumindest trockenem Wetter
am Sonntag meisterten wir beide Umzüge trockenen Fußes. Auch die Teilnehmerzahl hatte sich wieder wesentlich gebessert und allen voran unsere Jüngsten meisterten mit Bravour und viel Spaß die Umzüge.
Da uns der Umzug so gut gefallen hat wurde in der ersten Raststätte unsere Farben rot auf der Espressomaschine in Form von Ketchup hinterlassen. Müde aber glücklich landeten wir gegen 19.°° Uhr in
Bischweier.
Närrisches Treiben in Memprechtshofen:
Am Freitag, den 05.02.2010 folgten wir einer Einladung der Mucke Zeffner Sackgsichter nach Memprechtshofen. Mit insgesamt 12 Hästräger hat sich der diesjährige Durchschnitt an Teilnahme bei den
Abendveranstaltungen nicht wesentlich verbessert. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch und nachdem selbst ein Geburtstagskind unter uns weilte, waren wir auf die kommenden Ereignisse gespannt. Als
erstes wurde in Memprechtshofen das Rathaus gestürmt und anschließend der Narrenbaum gestellt. Bei den Sackgsichtern ist das Narrenbaumsstellen immer ein besonderes Ereignis. Nachdem bei unserem
letzten Besuch der Baum umkippte, konnte ihn in diesem Jahr nur der Fürst des Rathauses vor einem erneuten Sturz retten. Bürgermeister und Veranstalter sahen dies gelassen und erklärten sie würden
den Baum im Laufe des Abends richtig gerade aufstellen. Danach ging es in der Halle mit allerhand Auftritten und Tänzen weiter. Auch wir schwangen wieder kräftig das Tanzbein und unser
Geburtstagskind wurde höchst persönlich auf einem Barhocker in die Bar getragen. Ja, so einen Service bekommt man nicht alle Tage !! Gegen 0.30 Uhr fuhren die letzten Teilnehmer nach Hause.
Nachtumzug in Speyer:
Am Samstag, den 30.01.2010 fuhren wir bereits um 15.°° Uhr mit dem Bus nach Speyer zum 1. Nachtumzug der Guggemusik Brezelkracher. Unterwegs gewährten wir noch ein paar Belzbachradden den Zustieg.
Nachdem auch die Pinkelpausen eingehalten wurden, kamen wir gegen 16.45 Uhr in Speyer an. Oberzunftmeister Uwe und Zunftmeisterin Silke hatten gleich ihren 1.Termin: den obligatorisch
Zunftmeisterempfang im Rathaus. Da wir ja vom Land kommen und man sich demzufolge in der großen Stadt nicht auskennt, wurde ein Passant nach dem Weg gefragt. Dieser begleitete die beiden zum Rathaus
und führte sie an allerhand historischen Gebäuden vorbei, die natürlich ausführlich erklärt wurden. Die anderen Hästräger stärkten sich in einer Hausbrauerei am Dom mit original Pfälzer Gerichten und
einem Schoppe. So konnte es nun zur Aufstellung gehen. Freundlicherweise hatte eine Rastatter Fasentsgruppe uns ihren Startplatz überlassen und so konnten wir, statt mit der Nummer 65, mit der
Startnummer 13 am Umzug teilnehmen. In den engen Gassen knallten die Karbatschen besonders gut und auch das Publikum machte richtig mit. Allerdings musste das gängige Narri und Narro erst eingeübt
werden. 4000 Hästräger hatten das kleine Städtchen gestürmt und genauso groß war der Andrang auf Zuschauerseite. Nach dem Umzug zog es einige ins spiegelglatte Narrendorf, während andere wieder die
Dombrauerei vorzogen. Wie gehabt startete der Bus um 0.30 Uhr in Richtung Heimat und nachdem man die Radden über Bord geworfen hatte, landeten alle müde aber glücklich in Bischweier.
Brauchtumsabend der Bühler Quetscheteufel:
Es war wieder Freitag, der 29.01.2010 und niemand konnte uns abhalten der Einladung der Bühler Quetscheteufel nach Kappelwindeck zu ihrem Brauchtumsabend zu folgen. Klein war unsere Zahl mit gerade
einmal 10 Hästräger, aber der Virenteufel hatte erneut zugeschlagen und trotz widriger Wetterverhältnisse mit Minusgraden, Schnee und eisigem Wind landeten wir mit unseren Pkw`s um 20.15 Uhr in der
Halle. Ein unterhaltsames Programm mit Guggemusiken, die gar nicht mehr aufhörten zu spielen und exzellenten Tanzdarbietungen der Zünfte wurde uns dargeboten. Dennoch bewegte ein weibliches Mitglied
unentwegt die Frage, ob es an der für Samstag geplanten Busfahrt nach Speyer zumindest eine Pinkelpause gäbe. Ansonsten hätte sie schon am Abend das Trinken auf ein Minimum eingestellt.
Oberzunftmeister Uwe Hirth konnte sie beruhigen und versprach eine Pinkelpause, selbst wenn uns die Fahrt durch den Pfälzer Wald führen würde. Da bekanntlich die größten Kartoffeln und Krautköpfe in
der Pfalz wachsen, würde ihre Düngung noch so einiges zur guten Ernte beitragen. Beruhigt durch diese Aussage konnte sie sich dann wieder dem Trinken des Kurparksekts zuwenden. Aber auch solche
grundlegenden Angelegenheiten wollen besprochen sein.
Angesteckt durch die heitere Stimmung wurde ein anderes weibliches Mitglied plötzlich von ihrem Liebsten mit dessen Getränk bespuckt. Zyniker würden jetzt sagen: irgendwo muss der Druck ja raus, aber
sicherlich hat so jeder seine ganz eigene Methode Zuneigung zu zeigen. Wir fanden`s lustig. Unsere Männer versuchten sich im Erbsenschlagen. Leider missglückten die Versuche. Der Erlös kam der Bühler
Tafel zu Gute. Ein rundum gelungener Abend, den wir sicherlich sehr gerne wiederholen. Gegen 24.°° Uhr machten sich die ersten auf den Heimweg und die anderen folgten alsbald.
Umzug in Lahr-Sulz:
Am Sonntag, den 24.01.2010 stand endlich wieder ein Umzug auf dem Programm. Der Weg führte uns nach Lahr-Sulz. Dort hatten die Schloßbühljäger & Ranzengarde zu einem Jubiläumsumzug eingeladen.
Sicher wie immer führte uns der Bus hin- und zurück. Gott sei Dank bessert sich allmählich unser Krankenstand und so waren doch etliche Hästräger wieder mit dabei. Mit der Startnummer 50 von 76
Teilnehmern hatten wir einen mittleren Startplatz ergattert und nach etwas warten konnten wir uns in Bewegung setzen. Alle hatten ihren Spaß. Etliche Zuschauer säumten den Weg und so konnte unser
Narrensamen wieder Guzzle verteilen, während die Großen so allerhand Schabernack mit den Zuschauern trieben. Auch unser wilder Gesell, der Knorpel, stürzte sich auf die Meute. Das Wetter spielte mit
und so konnten unsere Karbatschenschneller ihr Können zeigen. Nach dem Umzug war närrisches Treiben auf der Gass angesagt und während Piraten aus dem Glottertal mit ihrem Piratenschiff die City
belagerten, zog es uns als erstes zu den Getränke- und Essensständen. Ja so ein Umzug ist doch Kräfte zehrend. Pünktlich um 17.30 Uhr machten wir uns auf den Heimweg und landeten müde aber glücklich
gegen 19.°° Uhr in Bischweier.
Nachtumzug in Stollhofen:
Am Samstag, den 23.01.2010 folgten wir einer Einladung der Altrheindämone & RingDaifl Stollhofen zu ihrem Nachtumzug mit Narrenbaumstellen und anschließendem Fasenttreiben. Pünktlich um 17.°° Uhr
starteten wir ab Bischweier mit unseren Pkws. Wir hatten die Startnummer 11 von 50 der anwesenden Zünften. Anschließend zog es uns ins Narrendorf, doch schon bald fanden wir den Heimweg.
Umzug in Dellmensingen:
Am Sonntag, den 17.01.2010 starteten wir um 9.30 Uhr mit dem Bus zu unserer diesjährigen weitesten Busfahrt nach Dellmensingen. Hier hatte die Narrenzunft Moikäf`r zum Umzug eingeladen. Wir hatten
die Moikäf`r bei einem Brauchtumsabend in Urloffen kennen gelernt und so freute es uns ganz besonders, dass es dieses Jahr möglich war, ihrer Einladung zu folgen. Dellmensingen liegt bei Erbach
unterhalb von Ulm und so war es kein Wunder, dass wir erst nach ca. 3 Stunden Busfahrt dort ankamen. Wir hatten wieder sehr viel Spaß am Umzug und insbesondere unser Narrensamen durfte endlich wieder
Guzzle verteilen. Nach dem Umzug konnten wir uns an etlichen Ständen aufwärmen. Pünktlich um 17.30 Uhr machten wir uns auf den Heimweg.
Nachtumzug in Bietigheim:
Am Samstag, den 16.01.2010 folgte unser nächster Auftritt beim Nachtumzug des Carneval Clubs Bietigheim. Mit der Startnummer 44 von nahezu 80 teilnehmenden Gruppen hatten wir einen der mittleren
Startplätze ergattert. Auch mit mehr Teilnehmer wie am Vorabend konnten wir uns bald in Bewegung setzen, doch dann war Ausdauer gefragt. Der Umzug zog sich einmal quer durch Bietigheim und wieder
zurück und als wir schon dachten, alles wäre zu Ende, mussten wir noch einmal die Masken aufziehen, weil noch eine Ansage kam. Ein erster Umzugsmarathon, den wir jedoch alle gut überstanden. Viele
zog es bald nach Hause, auch in der Gewissheit, dass am nächsten Morgen zeitiges Aufstehen und eine lange Busfahrt bevor stand.
Gaisenacht in Kappelrodeck:
Am Freitag, den 15.01.2010 folgten wir einer Einladung der Rebgaise Kappelrodeck zu ihrem mittlerweile 7. Brauchtumsabend. Pünktlich um 19.°° Uhr startete der Bus ab Bischweier. Leider waren
krankheitsbedingt nur 11 Hästräger mit von der Partie, doch der Stimmung tat dies keinen Abbruch. In Kappelrodeck angekommen reservierten wir uns gleich einen hervorragenden Platz am Stehtisch und
unsere Zunftmeister wurden am Zumftmeisterempfang begrüßt. Etliche Guggemusiken und Narrenzünfte zeigten auf der Bühne ihr Können und wiederum wurde von uns das Tanzbein kräftig geschwungen. Es ist
immer wieder schön an solchen Abenden alte und neue Bekannte zu treffen, die man das ganze Jahr über nicht gesehen hat und so wurden die neusten Ereignisse und Begebenheiten ausgetauscht. Um 0.30 Uhr
machten wir uns wieder auf den Heimweg. Hier zeigten sich schon einige leichte Ermüdungs- und Ausfallerscheinungen, doch gemeinsam gelang es, alle gesund nach Hause zu bringen. Während einige eng
aneinander gekuschelt nach Hause liefen, nahmen andere noch einen kleinen Imbiss in einer örtlichen Pizzeria zu sich. Doch auch hier siegte schließlich die Müdigkeit und man machte sich auf den
Heimweg.
Ein erstes närrisches Wochenende liegt hinter uns:
Auch starkes Schneetreiben hält einen Narren nicht ab, sich ins närrische Getümmel zu stürzen und so folgten wir am Freitag, dem 08.01.2010 dem Aufruf der „Alten Groß“ Muggensturm zum
Narrenbaumstellen. Mit insgesamt 26 Hästräger nahmen wir am Event teil. Die „Alte Groß“ verzichteten aufgrund der Wetterlage auf das Stellen ihres Narrenbaums. Der Stimmung tat das jedoch keinen
Abbruch und so konnten wieder etliche bekannte und befreundete Narrenkollegen begrüßt werden. Zwei Guggemusiken spielten auf und brachten die alte Kelter in Muggensturm zum Beben. Alsbald machten wir
uns wieder auf den Heimweg, nicht zuletzt auch aufgrund der Schneelage.
Am Samstag, den 09.01.2010 erfolgte die 1.Busfahrt mit unserem bewährtem Busunternehmen Fernweh. Die Bäseknewler Hexe Zierolshofen hatten zu einem Brauchtumsabend eingeladen. Es wurde ein sehr
schöner und lustiger Abend. Etliche Hästräger nutzten die gute Musik zum Tanzen und auch die einzelnen Programmpunkte waren sehr unterhaltsam. Wie immer startete der Bus um 0.30 Uhr auf den
Heimweg.
